Train the dog you have
Train the dog you have. Not the dog you wish you had. Es gibt einen Satz, der in der englischsprachigen Hundewelt schon lange kursiert. Kurz, klar, von den meisten nickend zur Kenntnis genommen – und dann sofort vergessen: Train the dog you have. Not the dog you wish you had. Trainiere den Hund, den du […]
Motivierende Gesprächsführung: Warum ich dich nicht belehre
Die meisten Hundetrainer erklären dir, was du falsch machst. Dann sagen sie dir, was du stattdessen tun sollst. Fertig.
Das funktioniert. Manchmal.
Aber meistens nicht nachhaltig. Weil Menschen sich nicht gerne sagen lassen, was sie falsch machen. Weil Widerstand entsteht, wenn jemand von aussen kommt und meint, er wüsste es besser. Weil Veränderung nicht durch Belehrung passiert, sondern durch Erkenntnis.
Deshalb arbeite ich anders.
Beziehung vor Erziehung
Erziehung (Kommandos) funktioniert dauerhaft nur auf Basis einer stabilen Beziehung. Laut Studien ist die Beziehungsqualität der wichtigste Faktor für den Trainingserfolg. Ohne Vertrauen und gegenseitiges Verständnis basieren Kommandos lediglich auf Drill, der unter hoher Ablenkung oft versagt. Eine gute Beziehung schafft Orientierung und macht den Menschen zur sicheren Basis.
Das Skalpell, nicht die Axt: Verantwortungsvoller Einsatz aversiver Reize
Strafe (Positive Strafe) sollte in der Hundeerziehung nur als „letztes Mittel“ (Ultima Ratio) eingesetzt werden. Sie ist lerntheoretisch wirksam, wenn sie innerhalb einer Sekunde erfolgt, eine minimale Intensität aufweist und sofort von einer belohnbaren Alternative gefolgt wird. Wissenschaftliche Studien warnen jedoch vor unsachgemässem Gebrauch, da dieser Angst und Aggression auslösen kann.
Ist das Problem wirklich immer am anderen Ende der Leine?
In diesem Blog habe ich oft genug geschrieben: Das Problem ist meistens beim Menschen. Die Inkonsistenz, die fehlende Klarheit, die mangelnde Präsenz. In den allermeisten Fällen stimmt das auch.
Aber nicht immer.
5 Gründe, weshalb sich ein guter Hundetrainer lohnt
Natürlich kannst du es alleine versuchen. Mit YouTube-Videos, Büchern, Facebook-Gruppen. Kostet nichts ausser Zeit.
Und manchmal funktioniert das sogar.
Aber meistens nicht. Oder nur halb. Oder es funktioniert eine Weile, und dann merkst du: Du hast das Problem verschoben, nicht gelöst.
Ein guter Hundetrainer kostet Geld. Manchmal viel Geld. Aber was du dafür bekommst, ist mehr als nur Tipps und Tricks.
10 Tricks, kein Alltag. Wahre Erziehung vs. Hunde-Bubble
Warum sozialverträglicher Gehorsam mehr wert ist als jede Trick-Choreografie – und was es braucht, ihn wirklich aufzubauen Die Bubble Scroll mal durch Instagram oder TikTok. Was siehst du? Hunde, die Slalom durch Beine laufen, sich verneigen, Bierdosen aus dem Kühlschrank holen, mit Küchenkellen Goodies werfen oder auf Kommando in einen Karton springen. Dazu strahlende Halter […]
Der Spielautomat an der Leine
Hunde, die betteln, bellen, hochspringen oder zerren, haben oft eines gemeinsam: Irgendwann hat es funktioniert. Nicht immer. Aber manchmal. Und dieses ‚Manchmal‘ reicht.
Willkommen in der Welt der intermittierenden Verstärkung. Dem mächtigsten, gefährlichsten und möglicherweise am meisten missverstandenen Konzept im Hundetraining.
Die 8 häufigsten Beschwerden von Hunden über ihre Menschen
Falls Hunde Beschwerden schreiben könnten, wäre meine Inbox überfüllt.
«Hej Marc, mein Mensch benötigt dringend Nachhilfe. Er versteht meine Signale nicht, ignoriert klare Kommunikation und ist völlig inkonsistent in seinem Verhalten. Ich habe bereits mehrfach versucht, ihm wenigstens die Grundlagen beizubringen, aber er lernt einfach nicht dazu. Kannst du helfen?»
Warum ich zu dir nach Hause komme
Die meisten Hundetrainer arbeiten auf dem Hundeplatz. Neutraler Boden, kontrollierte Umgebung, alles schön übersichtlich. Praktisch für den Trainer, praktisch für die Gruppe, praktisch für die Abrechnung.
Ich mache es anders. Ich mache Hundetraining zuhause.
Ich komme zu dir nach Hause.